Fabian Runkel im Azubi Porträt
Von der Verwaltung in die IT und dabei immer nah an Halle: In diesem Interview erzählt unser Auszubildender Fabian Runkel, warum er sich für eine Ausbildung bei der ITC entschieden hat, wie sein Arbeitsalltag aussieht und was ihn an der Arbeit besonders begeistert. Er spricht über Teamwork, Unterstützung während der Ausbildung und Highlights wie den Stadtwerke-Cup und zeigt, wie gut sich Theorie und Praxis bei uns verbinden lassen.
Verbindung von Theorie und Praxis funktioniert aus meiner Sicht sehr gut.
Erfahren Sie noch mehr über die Ausbildung von Fabian Runkel im nachfolgenden Interview.
Ich habe zuvor Verwaltungswissenschaften studiert. Auch wenn es am Ende nicht ganz für den Abschluss gereicht hat, wollte ich gerne in diesem Umfeld bleiben. Schon in der Schulzeit habe ich mich sehr für IT interessiert, deshalb habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, beides zu verbinden.
Die ITC ist dafür der ideale Arbeitgeber: Wir betreuen nicht nur die Stadt Halle, sondern auch die Stadtwerke und weitere Unternehmen im Stadtwerke-Konzern. Für mich ist das die perfekte Mischung aus „Yin“ (Verwaltung) und „Yang“ (Wirtschaft).
Ich starte meist zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr in den Arbeitstag. Zuerst verschaffe ich mir einen Überblick über die Aufgaben für den Tag bzw. die Woche und priorisiere sie. Danach bearbeite ich meine Themen, häufig in Abstimmung mit Kolleginnen und Kollegen.
Mir ist wichtig, kontinuierlich dazuzulernen: Ich frage gezielt nach Abläufen und Hintergründen, um mich fachlich weiterzuentwickeln. Zur Mittagszeit verabrede ich mich gern mit anderen Auszubildenden zum Essen, zum Beispiel in der hauseigenen Kantine oder in den umliegenden Möglichkeiten.
Am Nachmittag schließe ich Aufgaben ab, notiere mir To-dos für den Folgetag und führe mein Berichtsheft. Gegen 16:00 Uhr mache ich mich dann auf den Heimweg.
Am meisten gefallen mir Aufgaben, bei denen es ein konkretes Problem zu lösen gibt. Ich mochte schon immer Rätsel und genau so gehe ich auch an viele Aufgaben heran: als Herausforderung, für die es eine Lösung gibt.
Besonders spannend finde ich neue Fragestellungen, bei denen es nicht immer einen festen Lösungsweg gibt. Dann kann man auch mal „outside the box“ denken. Außerdem schätze ich es sehr, dass wir die Freiheit bekommen, Aufgaben eigenständig zu lösen.
Ich erlebe die Zusammenarbeit als sehr angenehm: ruhig, hilfsbereit, kommunikativ und man findet immer ein offenes Ohr, egal bei welchem Thema.
Zusätzlich sind konzernweite Events wie der Stadtwerke-Cup eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Besonders positiv finde ich auch, dass in der Ausbildung kein Druck herrscht, alles sofort verstehen zu müssen. Kolleginnen und Kollegen nehmen sich Zeit, Inhalte und Aufgaben verständlich zu erklären.
Die Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb unterstützen uns bei Fragen und helfen auch, wenn man Einblicke in bestimmte Abteilungen bekommen möchte. Auch die Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV) leistet aus meiner Sicht hervorragende Arbeit: Sie setzt sich für uns ein und schafft Möglichkeiten, die Ausbildung aktiv mitzugestalten.
Ein großer Pluspunkt ist außerdem die überbetriebliche Ausbildung im Bildungszentrum der Energie (BZE). Dort bekommen wir eine sehr gute Vorbereitung und Nachbereitung, sowohl technisch als auch theoretisch und praktisch. Wir können dort auch eigene Projekte umsetzen, zum Beispiel den Bau eines selbst gedruckten Roboters.
Praktisch im Alltag ist zudem das vergünstigte Deutschlandticket: Damit sind Wege zum BZE, zur Berufsschule und zum ITC-Standort deutlich einfacher.
Highlights waren für mich die Azubifeste und der Stadtwerke-Cup, beides sind Gelegenheiten, sich sportlich zu messen und gleichzeitig den Austausch mit anderen Auszubildenden und Kolleginnen und Kollegen zu stärken.
Besonders prägend finde ich außerdem die Offenheit und die Freiräume, die man bekommt. Schon im ersten Lehrjahr hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Auszubildenden eigene Aufträge in der Stadt zu übernehmen und dafür auch ein ITC-Fahrzeug zu nutzen.
Die Verbindung von Theorie und Praxis funktioniert aus meiner Sicht sehr gut, insbesondere durch die Kombination aus Berufsschule, BZE und der Unterstützung im Betrieb. Inhalte aus der Berufsschule wirken manchmal zunächst abstrakt, werden aber durch die praktischen Übungen im BZE und durch die Arbeit im Alltag greifbar.
Durch das Mitlaufen bei Kolleginnen und Kollegen und die Eindrücke vor Ort entsteht ein sehr guter Bezug zur Praxis. Insgesamt fühle ich mich dadurch gut vorbereitet und „gewappnet“ für die Aufgaben im Arbeitsalltag.